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Brauche ich für meine Webseite mobile Pages für Smartphones oder Tablet PCs ?

Diese Entscheidung richtet sich natürlich grundsätzlich nach der Frage, ob es Besucher Ihrer Webseite gibt, die nicht mit dem Desktop PC oder Notebook auf Ihren Seiten surfen, sondern auf Tablets oder mit Mobiltelefonen das Angebot Ihres Unternehmens lesen möchten. Diese Frage können Sie nicht beantworten ? Ehrlich gesagt, müssen Sie das auch nicht, denn es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, dass dies passieren könnte. Alleine der weltweite Verkauf von Desktop PC´s ist nach aktuellen Erkenntnissen massiv rückläufig und zwar zugunsten von stark gestiegenen Verkaufszahlen von Tablets. Und nur in Deutschland sind internetfähige Smartphones mittlerweile bei über 68% der Nutzer im Einsatz. Das alleine sollte schon Grund genug sein, Ihren Webauftritt auch für diese mobilen Devices zu optimieren.

Nehmen wir einmal an, Sie haben ein Ladengeschäft und möchten eine digitale Visitenkarte - also eine Homepage - im Internet haben, damit Ihre potentiellen Kunden, sich auch dort über Ihr Angebot informieren können. Dann wäre es vermutlich sinnvoll, wenn auch das Laufpublikum und Ihre Stammkunden Ihr Webangebot schon von unterwegs aufrufen könnte und über aktuelle Angebote informieren könnte.

Es gibt heute immer mehr gute Gründe, warum Ihr Webauftritt auch über mobile Geräte gut dargestellt werden sollte. Auch wenn Sie selbst vielleicht nie auf die Idee kommen würden, mit einem Smartphone auf einer Seite zu surfen, die Zahl der Personen, die sich die Wartezeit in Bussen und Bahnen mit dem Surfen im Internet vertreibt, wächst täglich. Und das abendliche Surfen mit einem Tablet auf dem Sofa ist nicht nur eine Modeerscheinung, es ist praktisch und Werbepausen lassen sich so sinnvoll nutzen. Die Werbebranche spricht vom Second Screen, also der Möglichkeit, neben dem Fernsehprogramm aktiv Kontakt zu halten oder Informationen über Anbieter und Aktionen zu erhalten.

Und um auf die Eingangsfrage zurückzukommen. Ja, es gibt bei fast jedem Internetauftritt Gründe, warum man sich um die optimierte mobile Darstellung auf Smartphones und Tablet PCs kümmern sollte.
Aber hier gibt es je nach Nutzungsanteil und Nutzerverhalten unterschiedliche Ansätze, wie die Darstellung eines Webauftritts für eine Firmenwebsite auf mobilen Geräten sein sollte.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Darstellung auf dem Apple iPad, iPad mini und Samsung Galaxy Tab, aber auch auf allen anderen Tablets meist keine riesig große Herausforderung ist und auch Webseiten im herkömmlichen Design diese Anzeige oft ohne Einschränkungen ermöglichen, wenn nicht die heutzutage unter Webdesignern eher verpönte Darstellung in Flash für beispielsweise Kopfgraphiken oder Menüs die Anzeige, Nutzung oder Navigation verhindern.

Schwieriger wird es dagegen, wenn Webseiten auf Minidisplays wie dem iPhone, Samsung Galaxy oder HTC dargestellt werden sollen. Auf einem Display von rund 5" Größe wird die Darstellung einer Webseite im herkömmlichen Format extrem unhandlich, da man bei einer lesbaren Auflösung den Text immer von links nach rechts und zurück schieben muss. Außerdem widerspricht diese Form der Darstellung der Benutzerfreundlichkeit, die seitens der Hersteller meist auf eine einhändige Bedienung ausgelegt wurde.

Will man also mobile Besucher auf der eigenen Webseite begrüßen und nicht nach dem ersten Klick wieder verlieren, weil ihnen die Lust am Lesen vergangen ist, sollte man sich gründlich überlegen, wie eine optimierte Darstellung aussehen könnte.

Auch hier gibt es wieder verschiedene Anwendungsfälle, die man unterscheiden muss und nach denen sich dann die für die eigene Webseite optimale Lösung ergibt. Zunächst wollen wir einmal davon ausgehen, dass Ihr mobiles Webangebot wie Ihr Desktopangebot über die Suchmaschinen gefunden werden soll. Denn auch auf mobilen Devices surfen die User, indem sie bei Google & Co. suchen.
Google empfiehlt an dieser Stelle, keine Unterscheidung zu machen zwischen URLs für unterschiedliche Medien. Die früher einmal so beliebte mobile Subdomain hat im Zeitalter der wechselnden Devices ausgedient. Das ist auch verständlich, denn ein Smartphone Benutzer, der einen interessanten Beitrag gefunden hat, speichert sich den Link, um sich den Artikel vielleicht später nochmal am PC anzuschauen, oder sendet einem Kollegen/Bekannten die URL. Dann sollte die Anzeige auf allen Devices gleichermaßen funktionieren. Auch die integrierten Funktionen der Apple iCloud oder auch dem Firefox, mit denen eine Leseliste an alle Devices gleichermassen gepusht wird, sind für eine optimale Darstellung auf dem jeweiligen Endgerät ausgelegt und sollte mit der "normalen" URL gefüttert werden.

Das bedeutet andererseits nicht zwingend, dass alle Inhalte einer Website auch auf allen Devices dargestellt werden müssen. Hier unterscheiden wir zwischen einer adaptiven Darstellung der Webseite und einem responsive Webdesign.

Bei der adaptiven Darstellung auf einer mobilen Website werden die Inhalte - wie der Name schon sagt - adaptiert, also angepasst. So werden Menüs für die Darstellung auf den kleinen Smartphonedisplays optimiert und in der Regel auch anders angeordnet. Auf bestimmten Webseiten können ganze Blöcke einer Seite entfallen, wenn diese beispielsweise als nicht ganz so relevant bei der Darstellung auf der mobilen Seite betrachtet werden, damit die Seitenlänge nicht zu extrem wird.

Beim responsive Webdesign wird genau das Gegenteil gemacht, (nahezu) alle Inhalte, die auf dem größten Screen dargestellt werden, werden auch bei der kleinsten Auflösung angezeigt. Das responsive Design arbeitet mit Blöcken, die je nach Bildschirmgröße unterschiedlich angeordnet werden. Damit ist es möglich, wirklich sämtliche Funktionalität auf jedem Device optimal darzustellen.

Welches Design für Ihre Webseite das richtige ist, ist einerseits eine Frage des Geschmacks, andererseits aber auch eine Frage der Inhalte und des Umfanges, die auf mobilen Geräten angezeigt werden sollen.
Wie aufwändig nicht nur die Anpassung sondern insbesondere der Test eines Kundentemplates für die verschiedensten Geräte und manchmal auch für unterschiedliche Softwarestände sein kann, sei hier nur am Rande erwähnt.

ProjectWorkers erstellt mobile Webseiten sowohl mit adaptiven als auch mit responsive Webdesign, denn wir meinen, dass eine optimale mobile Darstellung einer Website einen erheblichen Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit und Kundenzufriedenheit hat. Nicht zuletzt macht eine gute mobile Webseitendarstellung oft einen erheblichen Erfolgsfaktor für Ihr Business aus. Wir beraten Sie gerne, welches mobile Webdesign für Ihre Anforderungen passend ist.

Eine weitere Besonderheit von mobilen Devices (aber auch von Apples neuestem MacBook) ist die brillante Bilddarstellung auf dem sogenannten Retinadisplay. Im nächsten Beitrag zum Thema Webdesign werden wir darauf eingehen, wie Webseiten hochauflösende Graphiken unterstützen können, ohne die für die Qualität der Website so wichtige Ladezeit zu ruinieren.

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